Perspektiven für Nigeria e.V.

Perspektiven für Nigeria e.V.

Herzlich Willkommen

auf der Internetseite des Perspektiven für Nigeria e.V.

Wir informieren Sie hier über unsere Arbeit zur Unterstützung von Projekten des DDL-Ordens in Nigeria als direkte Entwicklungshilfe im Land, und bitten um Ihre Mithilfe!

 

Dies sind unsere aktuellen Projekte:

Bildungsangebot

ICT: INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY SKILL IN DDL SCHULEN

Besser Englisch lernen schon für die Kleinsten

KRANKENSTATIONEN FÜR DDL SCHULEN

DDL Solarakademie

Die Solarberater-Ausbildung

 

Gerne möchten wir Ihnen unseren Verein vorstellen und Sie über unsere Arbeit zur Unterstützung von Projekten des DDL -Ordens in Nigeria als direkte Entwicklungshilfe im Land informieren. Perspektiven für Nigeria e.V. Der im Sommer 2016 in Opladen gegründete Verein Perspektiven für Nigeria befasst sich zur Zeit mit der Mitgliederakquisition, und der Generierung von Spenden zur Finanzierung der geplanten Projekte in Nigeria. Die sich im Aufbau befindenden Projekte sind bedürfnisorientiert und partizipativ – zwei Voraussetzungen dafür, dass die Hilfe angenommen wird und die Projekte langf ristig von den Menschen vor Ort aufgegriffen und weitergeführt werden.

Der deutsche Verein Perspektiven für Nigeria möchte in Süd – Ost – Nigeria , unserem Einsatzgebiet , Hilfe zur Selbsthilfe bei Projekten des DDL -Ordens leisten. Unsere Projekte sollen Anreize geben zu einem gesundheitlichen, bildenden und kulturellen Wandel. Dieser Wandel vollzie ht sich nicht innerhalb von Monaten oder Jahre n. Darum sind unsere Projekte von Anfang an nicht zeitlich begrenzt, sondern werden erst dann abgeschlossen, wenn das Projektziel, die Hilfe zur Selbsthilfe in Nigeria, erreicht ist.

Wer steht hinter Perspektiven für Nigeria?

Der noch kleine Verein ist an die DDL-Projektentwicklungshilfe in Deutschland angegliedert und diese befindet sich in der Trägerschaft des katholischen Ordens der „Töchter der Göttlichen Liebe“ . Die Abkürzung DDL steht für engl. Daughters of Divine Love Development . Die Schwestern sind von Nigeria nach Deutschland entsendet , um hier hauptsächlich im Gesundheitsbereich (Kliniken, Krankenhäuser und Alten-/Pflegeheime) zu arbeiten. 1994 konnte die Ordensgemeinschaft ihr 25 – jähriges Jubiläum und die päpstliche Anerkennung feiern. Seit 2010 hat dieser Orden seinen Aufgabenbereich auf den Bildungssektor und Pastoralbereich ausgedehnt. Acht Niederlassungen bzw. Konvente befinden sich im Erzbistum Köln.

Was ist geplant?

Die konkreten Ziele des Vereins Perspektiven für Nigeria umfassen: Die Sensibilisierung des öffentlichen Bewusstseins in Deutschland für die Situation in Süd-Ost-Nigeria sowie die Unterstützung der DDL-Projektentwicklungshilfe. Dies soll durch medizinische , sozial ausgerichtete oder landwirtschaftliche Hilfsmaßnahmen erreicht werden.

Ein Anfang ist gemacht

Perspektiven für Nigeria hat zu Beginn des Jahres 2017 ein Projekt zur Verbesserung der schulischen Bildung mit der finanziellen Unterstützung des Rotary Club Leverkusen realisiert. Zur medialen Unterstützung des Englischunterrichts wurden vor Ort drei Laptops angeschafft, die de n Schülerinnen und Schülern das Arbeiten mit einer speziellen Lernsoftware ermöglichen. So können sie interaktiv ihre Englischkenntnisse und vor allem ihre Aussprache verbessern. Mit diesem neuen Wissen steigen ihre Berufschancen auf dem späteren Arbeitsmarkt. Gleichzeitig wird der Umgang mit dem Computer erlernt, sodass die Schüler und Schülerinnen auch auf diesem Gebiet neue Kompetenzen erwerben, die sie stolz und selbstbewusst machen. Wir werden dieses begonnene Projekt weiter begleiten, denn auch der an die Schule angeschlossene Kindergarten im Bundesstaat Anambra möchte mit einer ähnlichen Lernsoftware den jüngeren Kindern spielerisch erste Schritte zum Englischlernen ermöglichen.

Weitere Projekte wie die DDL-Solarakademie befinden sich in der Planungsphase:

Aufbau der „DDL-Solarakademie“

Durch Qualifikation und Vernetzung mit Firmen Berufschancen erhöhen

Der Verein Perspektiven für Nigeria unterstützt den katholischen DDL-Orden bei dem Aufbau einer Solarakademie in Enugu, im Südosten Nigerias. Diese Solarakademie soll der erste Ausbildungszweig einer neuen Berufsschule in Trägerschaft des Ordens sein. Ziel ist es, jungen Erwachsenen eine dreijährige praktische und qualifizierte Ausbildung mit anschließend garantierter Übernahme durch die ausbildenden Betriebe zu gewährleisten.

Junge Erwachsene handwerklich qualifizieren

Die zu gründende Berufsschule mit dem ersten Ausbildungszweig zum Solarberater soll Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit ihrer Schulausbildung (Abitur) fertig s ind und nicht studieren, die Möglichkeit geben, ein für Nigeria zukunftsweisendes Handwerk zu erlernen. Im Gegensatz zum deutschen Ausbildungssystem muss in Nigeria jede (Schul -) Ausbildung und jedes Studium vom Lernenden, bzw. dessen Erziehungsberechtigten, bezahlt werden. Es gibt keine Ausbildungsvergütung – die Mitarbeit des Auszubildenden ist für den jew eiligen Betrieb kostenlos.

Gründe für die Solarakademie

Durch die Gründung einer dem DDL -Orden unterstellten Berufsschule kann zum einen die Qualität der Ausbildung maßgeblich beeinflusst werden, da die Inhalte des Unterrichtstoffes und das zur Verfügung gestellte Lernmaterial, die Auswahl der pädagogischen Fachkräfte, die Suche nach Praktikumsmöglichkeiten und das Anbilden der Schule an Firmen vor Ort in der Hand des DDL – Ordens liegen, der die Verbesserung der Zukunftsaussichten der Jugendlichen im Blick hat und keine finanziellen Absichten hegt. Für SpenderInnen bedeutet dies, dass (Sach -) Spenden direkt über den DDL-Orden genau dort ankommen, wofür sie bestimmt sind. Ein weiterer Aspekt der Solarakademie ist, dass der Orden anbietet, die anfal lenden Ausbildungskosten für Lernende zu übernehmen, denen die finanziellen Mittel für die Ausbildung fehlen. So werden die Erziehungsberechtigten finanziell entlastet, die aufgrund der in Nigeria weitverbreiteten Armut ihren Kindern sonst keine Ausbildung ermöglic hen können. Nach erfolgreicher Qualifikation kann der Solarberater entweder als Angestellter oder als Selbstständiger den Beruf ausüben, so sind die Fachkräfte dann wiederum in der Lage, ihre Familie finanziell zu unterstützen.

Solar als Alternative

Das Thema Stromversorgung ist in Nigeria sehr problembehaftet. Nach Aussage des Bundesministeri – ums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung kochen mehr als 80 % der Bevölkerung mit Holz oder Holzkohle, weil sie über keinen Stromanschluss verfügen. D och auch ein solcher Stromanschluss garantiert nicht die Lieferung von Strom. Die Stromnachfrage ist größer als die zur Verfügung gestellte Leistung. Diese großen Stromversorgungsengpässe verhindern den Weg aus der überall herrschenden Armut. Quelle: https://www.bmz.de/de/laender_regionen/subsahara/energie.html Um nicht länger vom maroden und schlecht ausgebauten Stromnetz im gesamten Land abhängig zu sein, bietet sich Solarenergie als Alternative an. Im Umkreis von Enugu befinden s ich bereits Solarfachfirmen, die diese alternative Stromversorgung möglich machen. Mit diesen Betrieben möchte der DDL-Orden eng zusammenarbeiten. So wird die praktische Ausbildung und eine spätere Übernahme des Auszubildenden in den Betrieb gewährleistet werden.

 

Vereinsvorstellung: http://ddlproject-germany.com/wp-content/uploads/Vorstellung-farbig.pdf

Satzung: http://ddlproject-germany.com/wp-content/uploads/Satzung-Perspektiven-f-Nigeria13_07_16.pdf

Aufnahmeantrag: http://ddlproject-germany.com/wp-content/uploads/Aufnahmeantrag-Perspektiven-fuer-Nigeria.pdf

Vereinsbeiträge: http://ddlproject-germany.com/wp-content/uploads/Vereinsbeiträge_PfN.pdf

Vorstellung des Projekts im Pfarrbrief: http://ddlproject-germany.com/wp-content/uploads/Vorstellung_PfN_Pfarrbrief.pdf